Die Rega stand 2025 häufiger im Einsatz
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im Jahr 2025 mehr Menschen als im Vorjahr. Im Durchschnitt brachten die Rega-Crews täglich 36 Patientinnen und Patienten medizinische Hilfe aus der Luft.
Der Anstieg von 2,5 Prozent bei der Anzahl Patienten gegenüber dem Vorjahr entspricht der durchschnittlichen Entwicklung der letzten fünf Jahre. Die Helikoptercrews standen für 11 812 Personen im Einsatz. 1356 Patientinnen und Patienten wurden medizinisch betreut in einem der drei Ambulanzjets oder in einem Linienflugzeug in ihre Heimat geflogen.
Die Einsatzzentrale der Rega organisierte insgesamt 20 463 Einsätze – fast 800 mehr als im Jahr zuvor. Dies entspricht einem Tagesdurchschnitt von 56 Einsätzen. Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt liegen die Einsatzzahlen des vergangenen Jahres 7 Prozent höher. Die Anzahl Patientinnen und Patienten und die der Einsätze sind nicht deckungsgleich, weil bei Rega-Einsätzen beispielsweise mehrere Patienten an Bord der Helikopter oder Ambulanzjets sein können, Suchflüge ohne Patiententransport stattfinden und die Rega-Einsatzzentrale unter anderem auch die Einsätze der Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs SAC oder Transporte von Nutztieren zugunsten der Berglandwirtschaft organisiert.
Insgesamt verzeichnete die Schweiz im vergangenen Jahr mit Ausnahme des eher regnerischen Julis einen relativ sonnigen und warmen Sommer. Dies widerspiegeln auch die Einsatzzahlen: Im Juni flogen die Rega-Crews mehr Einsätze als im Vorjahr (1462, +17,9 %), im Juli (1736, –8,0 %) hingegen waren sie weniger häufiger in der Luft.
Hilfe auch im Ausland
Die Rega hilft nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. 2025 wandten sich 2590 Personen mit medizinischen Problemen im Ausland an die Rega (+1,5 %). 1234 von ihnen (+2,5 %) konnte die Rega telefonisch weiterhelfen. Für 1356 Patientinnen und Patienten war eine Repatriierung in die Heimat medizinisch notwendig. Die Rega sorgt in solchen Fällen dafür, dass die Betroffenen nach Hause zurückkehren können – an Bord von einem ihrer drei Ambulanzjets oder eines Linienflugzeugs.
Die drei Ambulanzjets der Rega waren 2025 etwas öfter in der Luft als im Vorjahr: Die Jetcrews flogen insgesamt 1049 Einsätze (+1,5 %) und transportierten dabei 1046 Patientinnen und Patienten (+1,7 %). Für 310 Personen organisierten die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter einen Rückflug im Linienflugzeug (–2,8 %). Diese ökonomische und ökologische Alternative zum Ambulanzjet wird immer dann berücksichtigt, wenn der Zustand der Patientin oder des Patienten stabil genug ist, keine negativen Auswirkungen auf Mitreisende zu erwarten und ausreichend Sitzplätze an Bord des Linienflugzeugs verfügbar sind. Auch die Anzahl Repatriierungen schwankt, und die Einsatztätigkeit der Rega-Jets ändert sich entsprechend der Reise- und Arbeitstätigkeit der Schweizer Bevölkerung im Ausland. (pd.)