ZVV-Action-Pass: Freie Fahrt für alle ab 60 Jahren
Der ZVV-Action-Pass ist zurück. Damit entdecken Personen mit Jahrgang 1966 und älter die Region Zürich. Für einen selbst gewählten Monat zwischen August und Oktober bietet der Pass freie Fahrt im gesamten ZVV-Netz und enthält 55 Gratiseintritte und Vergünstigungen bei Ausflugszielen. Ab sofort ist der Action-Pass für nur 110 Franken erhältlich.
Mit dem integrierten 9‑Uhr-Pass und den vielen Gutscheinen und Rabatten motiviert der ZVV-Action-Pass zu Ausflügen in der gesamten Region mit Zug, Bus, Tram und Schiff. Das saisonale Angebot existiert seit 2019 und wird für alle ab 60 Jahren angeboten. Letztes Jahr wurde der Pass über 4400‑mal verkauft.
Das Abo gilt im gesamten ZVV-Gebiet in der 2. Klasse und ist wochentags ab 9 Uhr und am Wochenende ganztägig gültig. Zusätzlich gibt es drei Spezialtickets für einen Klassenwechsel, zwei Fahrten vor 9 Uhr und eine Mitfahrtageskarte für eine Begleitperson.
Das Aktionsheft beinhaltet unter anderem Highlights wie einen Gratiseintritt in den Zoo Zürich, eine Gratisschifffahrt auf dem Greifensee oder einen Rabatt von 50 Prozent für die Rheinschifffahrt. Zudem gibt es Gratiseintritte in kleine und grosse Museen, vom Landesmuseum bis zum Ritterhaus Bubikon, Vergünstigungen beim Steiner-Beck oder den Migros Restaurants & Take Away sowie Wandertipps mit vergünstigten Einkehrmöglichkeiten.
Neu auf dem SwissPass
Die Coupons für die Gratiseintritte sind weiterhin in einem gedruckten Aktionsheft enthalten. Das ÖV-Ticket des Action-Pass hingegen wird neu auf den SwissPass geladen. Beim Kauf an einer ÖV-Verkaufsstelle geschieht das automatisch. Personen, die noch keinen SwissPass besitzen – etwa durch das Halbtax –, können diesen kostenlos an jedem ÖV-Schalter beziehen.
Die Abwicklung über den SwissPass vereinfacht die künftige Benützung des öffentlichen Verkehrs. Denn bei Verlust ist das Abo schneller wiederherstellbar, oder es kann für weitere Funktionen, wie beispielsweise für den telefonischen Ticketkauf, verwendet werden. (pd.)
SUVA: Ferienunfälle im Ausland
Mehr als jeder zehnte Freizeitunfall ereignet sich in den Sommermonaten Juli und August ausserhalb der Schweiz. Das sind rund 12 100 Personen aus der Schweiz, die in ihrer Freizeit im Ausland verunfallen. Das entspricht rund 200 Unfällen pro Tag. Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind dabei nicht eingerechnet.
Wer bei Ferienunfällen an Mountainbikestürze, Klettertouren oder spektakuläre Wassersportarten denkt, liegt oft falsch. Viele dieser Unfälle passieren nicht bei risikoreichen Aktivitäten, sondern in Situationen, die harmlos wirken: ein Stolperer auf dem Campingplatz, ein Sturz auf der Treppe der Ferienwohnung oder ein Ausrutscher am Pool. Die meisten Unfälle im Ausland ereignen sich in den beliebtesten europäischen Reiseländern. An der Spitze stehen Frankreich mit 2400 Unfällen, Italien mit 2100 Unfällen und Deutschland mit 1500 Unfällen.
Versicherungsschutz prüfen
Wer mehr als acht Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber arbeitet, ist über die obligatorische Unfallversicherung grundsätzlich auch im Ausland versichert. Dennoch können sich je nach Reiseziel Unterschiede bei der Kostenübernahme ergeben. In Ländern mit einem Sozialversicherungsabkommen mit der Schweiz gelten besondere Regelungen für die Abrechnung medizinischer Leistungen. Dazu zählen die EU- und EFTA-Staaten sowie Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, die Türkei und das Vereinigte Königreich.
Besondere Aufmerksamkeit ist bei längeren Auszeiten, unbezahltem Urlaub oder nach einem Stellenwechsel gefragt. Gerade in solchen Situationen planen viele Menschen eine längere Reise. «Wir sehen immer wieder Fälle, in denen Versicherte gar nicht wussten, dass ihr Schutz in solchen Momenten eingeschränkt sein oder ganz wegfallen kann», sagt Maximilian Gmür, Experte für Versicherungsschutz im Ausland bei der Suva. «Wir empfehlen deshalb grundsätzlich, vor einer Reise den Versicherungsschutz zu prüfen.»
24-Stunden-Helpline
Kommt es im Ausland zu einem Unfall, ist die Assistance der Suva rund um die Uhr für ihre Versicherten da. Sie vermittelt medizinische Hilfe und organisiert bei Bedarf die Rückreise in die Schweiz.
Wer vorgängig auf Nummer sicher gehen will, speichert die Kontaktdaten der Assistance +41 848 724 144 bereits vor der Abreise im Mobiltelefon und informiert sich über den bestehenden Versicherungsschutz. So lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden und die Ferien bleiben in guter Erinnerung. (pd.)