Wassersparen auch in Opfikon?

Roger Suter

Ende August rief der Klotener Stadtrat die Bevölkerung zum Wassersparen auf: «Die lang anhaltende Trockenheit führt zu sinkenden Grundwasserständen und einer deutlich geringeren Wasserverfügbarkeit. Dadurch wird die Wasserversorgung der Stadt Kloten zunehmend gefordert», schrieb Kloten in einer Mitteilung.

Weil weniger eigenes Grundwasser gepumpt werden konnte, musste mehr Wasser zugekauft werden.  «Überschreitet der Wasserbezug die vereinbarten Kontingente, wird dies die Kosten der Wasserbeschaffung erhöhen.»

In Opfikon erfolgte kein solcher Aufruf. Auf Nachfrage des «Stadt-Anzeigers» beschrieb die lokale Wasserversorgerin Energie Opfikon AG die Wassersituation folgendermassen: «Das Quellwasser hat in Opfikon einen Anteil von zirka 10 bis 15  Prozent. Für die aktuellen Verhältnisse ist das immer noch gut.»

Um auch bei künftigen trockenen Sommern genügend Wasser zu haben, werden alle fünf Jahre Einkaufsoptionen fürs Trinkwasser aus anderen Gebieten – etwa dem Zürichsee (Artikel auf Seite 15) festgesetzt, aktuell für das Jahr 2031.

Der Preis werde aufgrund der Trockenheit nicht sprunghaft ansteigen, heisst es bei der EO AG. «Klimatische Bedingungen können bei Wasserversorgern jedoch durchaus zu Preissteigerungen führen.» Will heissen: Falls diese Trockenheit zur Regel wird, werden auch im Wasserschloss Schweiz die Preise steigen.