Zusammenleben einfach gemacht: Ein Dank an alle, die ihre Hunde anleinen

Sandra Altorfer

Hunde sind bei vielen Menschen beliebt – aber nicht bei allen. Mit einer einfachen Regel lässt sich das Nebeneinander konfliktfrei gestalten, findet Sandra Altorfer – und sie dankt allen, die sich daran halten.

Hundehalterinnen und Hundehalter, die ihren Hund rechtzeitig an die Leine nehmen, bevor es zu Begegnungen mit fremden Personen oder angeleinten Hunden kommt, erfreuen uns alle. Wir sind mit angehenden Therapiehunden unterwegs und üben, dass die Hunde korrekt neben dem Rollstuhl gehen. Das ist wichtig, damit der Rollstuhl sicher geschoben werden kann und sich die Person im Rollstuhl wohl fühlt. Würde sich ein nicht angeleinter Hund nähern, so wäre dies eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. Danke, dass Sie Ihren Hund rechtzeitig angeleint haben.

Auch die Lehrperson, die mit der Schulklasse unterwegs ist, dankt Ihnen. Zwar sind manche Kinder an Hunde gewöhnt, andere haben aber leider noch nicht so viele Erfahrungen mit Hunden machen dürfen. Wenn sich nun ein freier Hund nähern würde, könnte dies bei Kindern ein Unbehagen auslösen, auch wenn der Hund noch so nett ist.

Nicht alle Menschen können einen frei laufenden Hund einschätzen und nicht alle freuen sich über eine direkte Begegnung. Da sind die Hundehalter mit ihren angeleinten Hunden, die Familien mit ihren Kindern, die Spaziergänger, die Radfahrer, die Touristengruppen, die Jogger, die Alpaka-Spaziergruppen, die Landwirte auf ihrem Traktor und das verliebte Pärchen, Hand in Hand. Sie alle danken Ihnen für Ihr respektvolles Verhalten.

Dass Sie Ihren Hund rechtzeitig abrufen und anleinen, dafür muss man einfach auch einmal Danke sagen.