Zahl der Woche: 2,08

Im Schnitt lebten 2025 2,08 Personen in jeder Opfiker Wohnung. In den 1960ern waren es mehr, später aber auch schon weniger – theoretisch.

Gefühlt wird überall und ständig gebaut. Da wundert man sich, warum es immer noch zu wenige Wohnungen gibt. Das liegt einerseits an der Zuwanderung: Die Schweiz ist ein attraktives Land, und viele möchten deshalb hierherziehen. Ob das gut oder schlecht, erwünscht oder zu unterbinden sei, soll hier aber nicht erörtert werden.

Im Zahlenteil des Opfiker Geschäftsberichtes 2025 gibt es eine Tabelle «Wohnbautätigkeit». Sie listet die Einwohnerzahlen und -veränderungen sowie die Zahl der Wohnungen seit 1960 auf. Und ganz am Schluss, unten rechts, steht, dass im Durchschnitt in Opfikon 2,08 Personen in jeder Wohnung leben.

Das ist etwas weniger als 2024, wo es 2,1 Personen waren. Die Zahl liegt aber seit 1985 etwa in diesem Bereich – ­etwas tiefer 1995 und 2000 sowie von 2014 bis 2016, als sie bis auf 1,73 sank. Seit 2019 liegt sie aber stets bei über 2 Personen. 1960 waren es noch 3,16 Personen.

Dabei täuscht der mathematische Durchschnitt: Angesichts der rund 2300 Schülerinnen und Schüler, die ja meist in einem Drei- oder Vier-Personen-Haushalt leben, muss der Anteil an Menschen, die allein hier wohnen, ebenfalls gross sein.

2025 zählte Opfikon 10 518 Woh­nungen für 21 922 Einwohner. Das sind 20 Wohnungen mehr als 2024, aber 111 Menschen weniger. Spannend ist zudem, dass 2024 die Zahl der Wohnungen um 144 zurückging, was möglicherweise mit der Sanierung ganzer Quartiere wie im Brünnli zu tun hatte. Einen Rückgang gab es sonst nur 2018, damals um 9 Einheiten. Herausgestochen diesbezüglich ist das Jahr 2014: Damals wurden 2055 zusätzliche Wohnungen ausgewiesen, der Bestand wuchs um einen Viertel – und die Belegung sackte auf ein historisches Tief von 1,73 Personen ab.  (rs.)