VBG: Neuer Fahrgastrekord im Glattal
Die VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG verzeichnet im vergangenen Jahr so viele Fahrgäste wie noch nie: 43,6 Millionen Fahrgäste nutzten die Bus- und Glattalbahnlinien der VBG.
Gegenüber dem Vorjahr reisten 1,9 Millionen Fahrgäste oder 4,5% mehr mit einem Bus oder der Glattalbahn. Mit dem neuen Rekord setze sich das anhaltende Wachstum der letzten Jahre fort, schreiben die VBG in einer Mitteilung. Auch das Angebot und die Servicequalität würden von den Fahrgästen weiterhin gut bewertet.
Die Wachstumszahlen werden auch kaum geschmälert, wenn man das Wachstum der Bevölkerung in der Region berücksichtigt: Es betrug in den letzten 10 Jahren zwischen 0,6 und 2%; die Passagierzahlen der VBG lagen immer mehrere Prozent darüber.
Besonders stark nachgefragt waren im Jahr 2025 erneut die Hauptlinien im Glattal, wo gesamthaft 33,4 Millionen Fahrgäste (+5,0%) zustiegen. Acht der zehn nachfragestärksten Linien verkehren hier. Die beiden Glattalbahnlinien 10 und 12 verzeichnen dabei die grösste Zunahme aller Linien (+655 000 Fahrgäste) und beförderten zusammen erstmals mehr als 10 Millionen Fahrgäste (+7,0%). Sie sind damit für ein Drittel des gesamten Wachstums verantwortlich. Die Ortsbusse in Dübendorf, Kloten und Wallisellen zählen ebenfalls deutlich mehr Fahrgäste als im Vorjahr.
Starkes Wachstum auch im Furttal
Auch in den anderen Regionen stiegen mehr Menschen in die VBG-Busse ein. Kräftig zugelegt haben die Linien im Furttal, wo die Linie 485 mit 1,9 Millionen Fahrgästen (+6,6%) ihren Platz in den Top 10 aller VBG-Linien behauptete. Auf der Strecke von Hüttikon via Regensdorf nach Zürich-Affoltern, die seit dem letzten Jahr neu in zwei Linien aufgeteilt ist (Linie 491 von Hüttikon bis Regensdorf, Linie 492 von Regensdorf bis Zürich-Affoltern), nahm die kumulierte Anzahl Fahrgäste um 64 000 (6,2%) zu. Die Aufteilung der Linie hatte ausserdem eine Verbesserung der Pünktlichkeit zur Folge.
Im Raum Volketswil mit 3,5 Millionen Fahrgästen (+2,4%) ist das Wachstum abgeflacht und im Raum Effretikon war nur eine minimale Zunahme (+0,2%) zu verzeichnen. In beiden Regionen wird per Fahrplanwechsel im Dezember 2026 ein komplett überarbeitetes Angebotskonzept eingeführt, das neue Verbindungen für die Fahrgäste schaffen wird.
Mehr Verkehr und Baustellen
Infolge des kontinuierlichen Wachstums und der fortschreitenden Verdichtung in der Region sowie des auf diese Entwicklung abgestützten, attraktiven Netzangebots der VBG ist auch künftig mit einer steigenden Nachfrage nach dem öffentlichen Verkehr zu rechnen.
In der jährlichen Kundenzufriedenheitsumfrage des ZVV bescheinigten die Fahrgäste der VBG auch im letzten Jahr gute Noten. Die Abfahrtspünktlichkeit von 88,5% (–0,7%) sowie das Erreichen der geplanten Anschlüsse in 97,6% aller Fälle (–0,6%) sind zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, liegen aber noch immer auf hohem Niveau. Die generelle Verkehrszunahme sowie die rege Bautätigkeit in den Regionen stellen für die VBG aber eine anspruchsvolle Herausforderung dar, die Servicequalität auf dem hohen Niveau zu halten. (rs./pd.)