Swiss organisiert Sonderflug von Muscat nach Zürich
Um gestrandeten Reisenden die Rückkehr in die Schweiz zu ermöglichen, will die Swiss morgen Donnerstag von Muscat nach Zürich fliegen. Der dafür vorgesehene Airbus A340 fliegt bereits heute Mittwoch an den Persischen Golf, um den Rückflug vorzubereiten. Dieser soll am Donnerstag, 5. März, um 9.15 Uhr Ortszeit in Muscat starten und um 14 Uhr in Zürich landen.
Der Flug werde mit einem Airbus A340 unter der Flugnummer LX7043 durchgeführt, teilt die Swiss mit. Das Flugzeug startet am Donnerstag, 5. März, um 9.15 Uhr Ortszeit in Muscat und wird um 14 Uhr in Zürich erwartet. Die Swiss-Maschinen dieses Typs fassen 215 Passagiere. Hinzu kommen 2 bis 3 Piloten bzw. Techniker im Cockpit sowie 10 Flugbegleiterinnen und -begleiter.
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42 Business Class
21 Premium Economy Class
144 Economy Class
215 Sitzplätze gesamt</slot><slot></slot><slot>8 First Class
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Mit diesem Flug möchte man konkreten Beitrag leisten, um den Betroffenen in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen, so die Swiss in ihrer Mitteilung. «Gerade in aussergewöhnlichen Situationen wie dieser, ist es unser Anspruch, für unsere Gäste und für die Schweiz da zu sein und Verantwortung zu übernehmen.»
Der Flug erfolge in enger Abstimmung mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA, siehe unten). Es handle sich jedoch nicht um einen subventionierten Evakuationsflug, sondern um eine eigenständige Operation von Swiss.
An Bord kämmen einerseits Gäste, die bereits ein Swiss-Ticket hatten und ihre Reise nach Zürich aufgrund der aktuellen Lage nicht antreten konnten, teilt die Swiss mit. Andererseits erhielten Schweizer Staatsangehörige, die sich beim EDA mit Aufenthaltsort Oman registriert haben, die Angaben für die Buchungshotline von Swiss für diesen Flug.
Unabhängig davon prüfe Swiss die Lage im Nahen Osten laufend und sehr sorgfältig, wann und unter welchen Bedingungen sie welchen Flugbetrieb wieder aufnehmen oder zusätzliche Verbindungen anbieten könne. «Grundlage für jeden Entscheid bleibt die Sicherheit unserer Passagiere und Crews.»
EDA nur im Hintergrund
Das EDA organisiert nach eigenen Angaben keine Ausreisen; dies erfolge eigenverantwortlich und auf eigene Kosten. Es empfiehlt, die Reise-App des EDA Travel Admin herunterzuladen und die Daten dort aktuell zu halten, wodurch sich das EDA einen Überblick verschaffen könne. In dringenden Fällen könne die Helpline EDA in Bern rund um die Uhr unter +41 800 24 7 365 / +41 58 465 33 33 oder per E-Mail helpline(at)eda.admin.ch oder die nächstgelegene schweizerische Vertretung kontaktiert werden. Die Botschaft sowie die Helpline EDA können bei der Buchung dieses Fluges keine Unterstützung leisten.
Die Krisenzelle der Konsularischen Direktion prüfe laufend Optionen, um die Ausreise von Schweizer Staatsangehörigen aus der Golfregion zu unterstützen, heisst es auf der Webseite des EDA. Dazu stehe sie in engem Austausch mit Swiss. Sobald weitere verlässliche und sichere Transportmöglichkeiten bestünden, werde das EDA die betroffenen Schweizer Staatsangehörigen umgehend informieren. Das EDA empfiehlt Personen, die den Oman verlassen möchten, sämtliche Ausreisemöglichkeiten zu prüfen, einschliesslich alternativer Flugverbindungen. (rs.)