Spielen ist Lernen – auch für Eltern
Bevor die Kinder in den Kindergarten kommen, ist es auch an den Eltern, zu lernen. An einem Informationsabend erfahren sie, dass das Spielen dazugehört – und damit eine wichtige Vorbereitung darstellt.
In eineinhalb Jahren beginnt für rund 230 Kinder in Opfikon ein wichtiger neuer Abschnitt: der Eintritt in den Kindergarten. Um Eltern bereits jetzt Orientierung zu geben, haben Schule und Stadtverwaltung Opfikon zu einem Informationsanlass unter dem Motto «Spielen ist Lernen – noch 1½ Jahre bis zum Kindergarten» eingeladen.
Etwa 120 interessierte Eltern besuchten die Veranstaltung am 25. März im Schulhaus Glattpark. In einer Präsentation haben die Eltern erfahren, welches die nächsten Schritte bis zum Eintritt in den Kindergarten seitens der Schule sind und wie sie ihre Kinder im Alltag auf den Kindergarten vorbereiten können. Zudem wurde aufgezeigt, welche Entwicklungsschritte im Vorschulalter typisch sind und an welche Stellen die Eltern sich wenden können, wenn sie bezüglich der Entwicklung ihrer Kinder Fragen oder Unsicherheiten haben.
Der Anlass zeigte auf, wie zentral das freie und angeleitete Spiel für die kindliche Entwicklung ist. Spielen stärkt Sprache, Motorik, Kreativität und soziale Kompetenzen – alles Fähigkeiten, die den Kindern den Übergang in den Kindergarten erleichtern.
Organisiert wurde der Informationsabend von Sarah Bregy, Integrations- und Familienbeauftragte, Esther Friedli, Fachmitarbeiterin frühe Kindheit, Julia Herzog, Schulleitung Glattpark, und Bea Abegg, Schulleitung Bubenholz.
Von altersgerecht bis Zahnpflege
Wichtige Themen wie Zahngesundheit, Ernährung oder der Umgang mit Medien wurden an verschiedenen Informationsständen thematisiert. Das vielseitige Angebot an Beratungs-, Unterstützungs- und Freizeitmöglichkeiten für Familien in Opfikon konnte an Marktständen mit verschiedenen Fachleuten angeschaut werden.
Für Familien, die wenig Deutsch sprechen, fand eine Simultanübersetzung auf Englisch statt beziehungsweise wurde eine Übersetzung organisiert: Die Eltern konnten schon bei der Anmeldung angeben, in welcher Sprache sie eine Übersetzung benötigen. Für Familien, die keine Kinderbetreuung organisieren konnten, wurde eine solche im Schulhaus organisiert. Der Elterninformationsanlass bot eine wertvolle Gelegenheit, Angebote und Fachleute kennen zu lernen, Fragen zu klären und gemeinsam den Bildungsweg der Kinder vorzubereiten. Die Eltern gingen mit einem vollen Kopf und vielen neuen Informationen nach Hause. Die vielen Inputs werden ihnen in nächster Zeit hoffentlich dabei helfen, die Entwicklung ihrer Kinder spielerisch, alltagsnah und gut vernetzt zu unterstützen.