Region in Kürze

Gefiederte Vögle beobachten oder auch komische: Für das eine sind Hobby-Ornithologen zuständig, fürs andere ausgebildete Polizistinnen und Polizisten.

Vögel beobachten liegt im Trend

Ein kleiner Schwarm Rauchschwalben jagt über den See und fliegt dann Richtung Süden davon, auf den Weg nach Afrika. Eine Gruppe Vogelbeobachtender hat die Schwalben erspäht und meldet sie per App auf ornitho.ch, der Citizen-Science-Plattform der Schweizerischen Vogelwarte.

«So geschieht es täglich tausendfach in der ganzen Schweiz», schreibt die Schweizerische Vogelwarte in einer Medienmitteilung. Vögel beobachten erfreue sich derzeit grosser Beliebtheit, und mit Meldungen auf der Website ornitho.ch würden die Beobachtenden auch dazu beitragen, das Auftreten und die Bewegungen der Vögel besser zu verstehen.

Während gemäss der Mitteilung der Vogelwarte beispielsweise die Rauchschwalbe auf breiter Front durch ganz Europa zieht, nutzt der Kranich auf dem Zug nur enge Korridore. Erkenntnisse wie diese können dank des «EuroBirdPortal» (www.eurobirdportal.org) gewonnen werden. «Mittlerweile kann dort kostenlos in Hunderten animierten Karten die wöchentliche Verbreitung von über 580 Vogelarten Europas über ein ganzes Jahr verfolgt werden», hält die Vogelwarte fest.

Die Karten würden dabei nahezu in Echtzeit aktualisiert. Möglich sei dies nur dank den Meldungen von über 200 000 Vogelbegeisterten, die diese an die verschiedenen in Europa betriebenen Online-Portale zur Vogelbeobachtung wie ornitho.ch übermitteln würden. Seit 2010 seien das 750 Millionen Vogelbeobachtungen, davon allein 76 Millionen im Jahr 2026. Das zeigt, wie viel Potenzial laut der Mitteilung der Schweizerischen Vogelwarte Citizen-Science-Daten auch für die Wissenschaft haben.(pd.)

Weitere Informationenzur Citizen-Science-Plattform: www.ornitho.ch

 

Vereidigung: Neue Kräfte für die Kapo Zürich

Vergangene Woche sind im Fraumünster in Zürich 29 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten – 9 Frauen und 20 Männer – durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden. «Zürich ist ein sicherer Kanton, und so soll es auch bleiben. Unser Kanton, seine Einwohnerinnen und Einwohner, unsere Gesellschaft und ihre Institutionen brauchen Stabilität und Sicherheit», lässt sich Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) in einer Mitteilung zitieren. Er dankte den Aspirantinnen und Aspiranten, die sich mit ihrem Gelübde bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen.

Die polizeiliche Grundausbildung dauert zwei Jahre. Im ersten besuchen die Aspirantinnen und Aspiranten während neun Monaten die Zürcher Polizeischule. Mit dem Bestehen der Vorprüfung, welche die Einsatzfähigkeit bestätigt, beginnt das zweite Ausbildungsjahr – bei der Flughafenpolizei. Dort wenden die angehenden Polizistinnen und Polizisten ihr Wissen direkt in der Praxis an.

Am Ende dieses Jahres folgen die interne Einsatzpromotion und die Hauptprüfung zur eidgenössischen Berufsprüfung mit dem Fachausweis «Polizist/in». Nach der Vereidigung und dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung verbleiben die neuen Polizistinnen und Polizisten zunächst mehrere Monate im Einsatz bei der Flughafenpolizei. Danach wechseln sie in neue Funktionen – sei es zum Beispiel bei der Verkehrspolizei oder dem sicherheitspolizeilichen Einsatzdienst. (pd.)