Region in Kürze

Weniger Arbeitslose, mehr offene Stellen

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich verzeichnete im April gemäss neusten Zahlen  der Volkswirtschaftsdirektion einen leichten Rückgang von 3,0 auf 2,9 Prozent. Insgesamt waren 25 817 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Rückgang von 633 Personen gegenüber dem Vormonat. Der Rückgang ist grösstenteils saisonal bedingt. Er fällt jedoch etwas geringer aus als für diese Jahreszeit üblich. Bereinigt um saisonale Effekte zeigt sich deshalb ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit um 122 Personen.

Die Arbeitslosenzahlen sind in den meisten Branchen leicht gesunken. Am deutlichsten war der Rückgang, wie bereits im Vormonat, in der Baubranche, da dort im Frühling üblicherweise Personal aufgebaut wird. Auch im Handel sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen  wurden merkliche Rückgänge verzeichnet. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen ist im April angestiegen, und zwar um 587 auf insgesamt 7659 Stellen. Mehr Stellen wurden etwa für Reinigungspersonal und Fahrzeugführende gemeldet.

Zurückhaltende Einschätzung

Die aktuelle Geschäftslage der befragten Zürcher Unternehmen präsentiere sich laut Volkswirtschaftsdirektion mehrheitlich robust. Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate jedoch erneut etwas abgeschwächt. Grund dafür ist wohl nach wie vor der Krieg im Nahen und Mittleren Osten und die damit verbundenen Auswirkungen auf Energiepreise, Lieferketten und den internationalen Handel.

Die Beschäftigungsaussichten bleiben mehrheitlich stabil, lediglich in einigen Branchen überwiegt eine zurückhaltende Einschätzung, unter anderem in der Industrie und im Grosshandel, welche stark vom Export und Import abhängen. Auch bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen geht eine Mehrheit der Unternehmen für die nächsten Monate von einer unveränderten oder abnehmenden Beschäftigung aus. (red.)

 

Beachvolleyball: Unterland macht den Auftakt

Die «Obi Beach Tour» ist die nationale Beachvolleyball-Serie der Schweiz und macht 2026 Halt in mehreren Städten, darunter auch Kloten als Saisonauftakt. Sie verbindet Spitzensport mit urbanem Sommerfeeling und bietet ein frei zugängliches Eventerlebnis für ein breites Publikum. Bereits in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass neben Schweizer Topteams regelmässig auch internationale Paarungen teilnehmen und so für zusätzliche sportliche Qualität und Spannung sorgen.

Mit dem Turnier auf dem Stadtplatz in Kloten startet die Obi Beach Tour in die neue Saison und bringt während dreier Tage hochklassigen Beachvolleyball mitten ins Herz der Stadt. Nationale Topteams und internationale Duos sorgen für spannende Spiele in einzigartiger Sommeratmosphäre. Der Eintritt ist frei und macht das Event zu einem Erlebnis für Sportfans, Familien und alle, die den Auftakt in die Beach-Saison hautnah miterleben möchten.

Die Setzliste wird rund zehn Tage vor dem Event bekannt gegeben. Nicht zuletzt aufgrund des internationalen Kalenders darf jedoch bereits jetzt ein attraktives und stark besetztes Tableau erwartet werden, das für packende Duelle auf höchstem Niveau sorgt. Neben dem Center Court, wo die Spiele mit Moderation und Unterhaltung für das Publikum ausgetragen werden, gibt es das Beach Village mit Food und coolen Spielen zu entdecken. (pd.)

Die wichtigsten Infos: 

Datum: 21. bis 23. Mai

Spiele Donnerstag, 13 Uhr bis ca. 21 Uhr, Freitag, 11 bis ca. 21 Uhr, Samstag – Finaltag, 10 bis ca. 17 Uhr.

Wo:     Stadtplatz Kloten

Weitere Informationen: www.beachvolleytour.ch

 

Energie: Weniger Ausstoss von Treibhausgas

Die Schweiz hat ihren Treibhausgas-Ausstoss aus den Sektoren Gebäude, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft im Jahr 2024 um 27,3 Prozent gegenüber 1990 vermindert. Der Ausstoss ­belief sich auf 40,1 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente. Das ist rund eine halbe Million Tonnen weniger als 2023. Dies geht aus dem jährlichen Treibhausgasinventar des Bundesamts für Umwelt (Bafu) hervor.

Der Treibhausgas-Ausstoss der Schweizer Gebäude lag 47 Prozent ­unter dem Wert von 1990. Gegenüber dem Vorjahr sank der Ausstoss um 0,2 Millionen Tonnen. Ein wichtiger Grund für den Rückgang der Emissionen ist laut Bafu der deutliche Anstieg beim Einbau von Wärmepumpen in den letzten Jahren. Aktuell trägt der Sektor Gebäude 22 Prozent zum totalen Treibhausgas-Ausstoss bei. Der Ausstoss des Verkehrs lag fast 10 Prozent unter dem Wert von 1990. Der Sektor Verkehr trägt heute 33,5 Prozent zum gesamten Treibhausgas-Ausstoss bei.

Der Ausstoss der Landwirtschaft ist gegenüber dem Vorjahr in etwa konstant geblieben und liegt 13 Prozent unter dem Wert von 1990. Und der Industriesektor verbesserte sich um 33 Prozent. Sein Anteil liegt aktuell bei 22,3 Prozent. Zum ersten Mal wurden 2024 auch desse «Gutschriften» aufgenommen, nämlich um 705 Tonnen CO2, die an Biogasanlagen abgeschieden und dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert wurden. (pd.)

 

Flugsicherung Skyguide reduziert Führungscrew

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide verkleinert ihre Geschäftsleitung von neun auf fünf Mitglieder. Das Unternehmen gibt in einer Mitteilung bekannt, dass die neue Führungsstruktur per 1. Januar 2027 in Kraft treten wird.

Mit der Reorganisation will sich Skyguide stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und Entscheidungswege vereinfachen. Die operative ­Verantwortung wird künftig in den ­Bereichen Betrieb, Technologie sowie Sicherheit gebündelt.

Laut CEO Peter Merz soll die neue Struktur effizienteres Arbeiten und klare Entscheidungen ermöglichen. Bis Anfang 2027 bleiben der operative Betrieb sowie die bestehenden Führungsstrukturen unverändert. Sicherheit habe weiterhin oberste Priorität, schreibt Skyguide weiter. (dj.)

 

Bezirk Bülach: Am 1. Mai ohne BewilligungArbeiter beschäftigt

Aufgrund einer Meldung hat die Kantonspolizei Zürich am 1. Mai ein Unternehmen im Bezirk Bülach kontrolliert, das Mitarbeiter ohne Bewilligung an einem gesetzlichen Feiertag beschäftigt hat. Die Angestellten mussten daraufhin ihre Arbeit beenden, und die verantwortliche Person wurde angezeigt.

Nach Polizeiangaben schauten die Polizisten gegen 10.30 Uhr bei der gemeldeten Firma vorbei und trafen vor Ort auf rund 25 Personen, die ihrer üblichen Arbeit nachgingen. Die verantwortliche Person konnte die erforderliche Bewilligung für die Arbeit an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen nicht vorweisen. Im Kanton Zürich ist der 1. Mai (Tag der Arbeit) ein gesetzlicher Feiertag.

Die Polizisten stoppten die Arbeiten und sorgten damit für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass bewusst auf die Einholung einer entsprechenden Bewilligung verzichtet worden war. Die verantwortliche Person wurde verzeigt, wie die Kantonspolizei weiter mitteilt. (pd.)