Opfikon in Kürze

Im Zusammenhang mit kantonalen Verkehrs- und Lärmgutachten zu den Kantonsstrassen in Opfikon hat der Stadtrat dem Bundesamt für Strassen (Astra) beantragt, die Höchstgeschwindigkeit auf einem Abschnitt der Schaffhauserstrasse von 60 km/h auf 50 km/h zu reduzieren.

Stadtrat will Tempo 50 statt 60 auf Schaffhauserstrasse

Betroffen ist die Strecke zwischen der Müllackerstrasse und der Stadtgrenze zu Kloten, welche unter anderem über die Autobahnbrücke und zur Autobahneinfahrten Richtung Zürich und Flughafen führt. Der Abschnitt misst rund 550 Meter. Davor und danach sind 50 km/h erlaubt.

Auf ihm verkehren gemäss Zählung des Kantons Zürich tagsüber rund 1470 Fahrzeuge pro Stunde, nachts sind es 320. Über den ganzen Tag gerechnet sind es rund 26 230 Fahrzeuge, die einen Schallleistunspegel von 85 Dezibel (A) erzeugen. Nachts sind es 78,1 Dezibel (A).  (pd.)

 

Wahlen 2026: Sozialbehörde auch linkslastig?

Der Opfiker Sozialbehörde gehören für die nächsten vier Jahre je zwei ­Vertreter von SVP und EVP sowie einer der SP an. Ob das Gremium dadurch «linkslastig» ist, wie das die SVP bei der Schulpflege befürchtet, wird sich weisen. Klar ist, dass der Spielraum der ­Behörde durch viele Gesetze und Vorschriften beschränkt ist.

Die meisten Stimmen erhielt die Bisherige Isabella Frey (EVP) mit 1205 gefolgt von Sven Gretler (SP, ebenfalls bisher) mit 1198 Stimmen. Regula Hürlimann (SVP) erhielt 100 Stimmen weniger als Gretler und wechselt so vom Gemeinderat in die Sozialbehörde. Viertes Mitglied wird ihr Parteikollege Zoran Ubavelski mit 849 Stimmen.

Nicht dabei ist Meinrad Koch von der GLP. Er erreichte zwar das absolute Mehr von 676 Stimmen, doch mit 805 schied er als überzählig aus.

Komplettiert wird das fünfköpfige Gremium von EVP-Stadträtin Heidi Kläusler, welche wiedergewählt wurde und das Ressort Soziales aller Voraussicht nach behalten wird.

Von den 9182 Stimmberechtigten haben 2246 auch den Wahlzettel für die Sozialbehörde eingeworfen. Die Stimmbeteiligung betrug somit 24,46 Prozent.  (rs.)

 

Schule Opfikon: Acht Primarklassen weniger

Im Dezember melden die Zürcher Schulen jeweils dem Kanton, wie viele Schulkinder sie für nächsten Sommer erwarten. Aufgrund dessen bewilligt das kantonale Volksschulamt den Schulen die Anzahl Stellen für Klassenlehrpersonen. Weil die Schülerzahlen hier derzeit leicht sinken, erhielt die Opfiker Schule weniger Stellen bewilligt. Wie die Schulpflege nun mitteilt, werden deshalb im Sommer fünf Primarschulklassen in den Schulhäusern Oberhausen und Glattpark sowie drei Kindergärten aufgehoben und die Kinder anders verteilt. Die vergrösserten Klassen sollen Begleitmassnahmen erhalten. Parallel dazu werden im Bubenholz zwei und im Lättenwiesen eine Primarklasse neu gebildet. Die Sekundarschule bleibt von diesen Anpassungen unberührt.

Im Rahmen einer Dreijahresstrategie werden für das übernächste Schuljahr 2027/28 weitere Primarklassenschliessungen sowie Unterrichtsformen und Konzepte geprüft mit dem Ziel, eine gute Schule zu bleiben.  (rs.)

 

Feuerwehr Opfikon: Drei Brände innert einer Woche

Die Feuerwehr Opfikon stand in den letzten Tagen an mehreren Orten im Einsatz: Nach dem Lastwagenunfall auf der A51 (siehe Artikel rechts) wurde sie am Montagabend um 21.20 Uhr an die Dufaux-Strasse im Glattpark gerufen: Im Schulhaus Glattpark brannten eine Kerze sowie Dekorationsmaterial. Durch das schnelle Eingreifen der 17 ausgerückten Feuerwehrleute konnte grösserer Schaden verhindert werden.

Am Donnerstag vergangener Woche, 12. März, wurde der in Opfikon stationierte Grosslüfter in Winterthur gebraucht: Dort brannte um 10.40 Uhr ein Fahrzeug in einer Tiefgarage. Mit einem Grosslüfter, einem riesigen, auf einem Fahrzeug montierten Ventilator, bliesen die 2 ausgerückten Opfiker Feuerwehrleute den Rauch aus den Räumen.

Am Mittwochmorgen, 11. März, rief ein Feuer in einem Garten an der Rietgrabenstrasse die Feuerwehr auf den Plan. Dort waren Gartenmöbel und eine Hecke, vermutlich durch eine Kerze, in Brand geraten. Im ausgelösten sogenannten Kleinalarm waren 21  Feuerwehrleute aufgeboten.  (rs.)

 

Biblioweekend mit Buchzeichen-Wettbewerb

Morgen Freitag, 27. März, findet das Biblioweekend statt. Und dann startet auch der Buchzeichen-Wettbewerb. Von 15 bis 19 Uhr kann man sein eigenes Buchzeichen gestalten und am  Wettbewerb teilnehmen, der bis im Sommer dauert. Verschiedene Materialien zum Verzieren stehen bereit, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Oder man holt sich eine Vorlage in der Stadtbibliothek – wegen Umbau zu finden an der Dorfstrasse 32 – ab.

Wegen des Biblioweekends ist die Stadtbibliothek auch am Sams-tag, 28. März, durchgehend von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Dort findet um 13 Uhr und um 14.30 Uhr ein Djembe-Workshop statt, bei dem man mit dieser ­Bechertrommel aus Westafrika in die Welt der Rhythmen eintauchen kann.

Geeignet ist der Kurs für Jugendliche ab 11 Jahren, Erwachsene oder Familien. Der Eintritt ist frei, allerdings braucht es vorab eine Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist: entweder per Mail an stadtbibliothek@opfikon.ch oder direkt am Ausleih­tresen.

Alles über das fünfte Wochenende der Bibliotheken der Schweiz findet man unter www.biblioweekend.ch. Dort sind über 730 weitere Veranstaltungen erfasst.  (rs.)

27. und 28. März, Stadtbibliothek, Dorfstrasse 32. www.opfikon.ch/stadtbibliothek

SBB: Nächtliche Baustelle

Die SBB führen laufend Unterhalts­arbeiten am Schienennetz durch, die auch Lärm verursachen. «Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken», teilen die SBB mit. Die nächsten Nachtarbeiten in Glattbrugg sind vorgesehen von Sonntag, 29., bis Dienstag, 31. März.  (pd.)

 

Implenia: Hochbau-Aufträge für gut 310 Millionen

Implenia hat in der Schweiz und Deutschland neue Hochbauaufträge mit einem Gesamtvolumen von über 310 Millionen Franken akquiriert. Die Projekte werden zwischen 2026 und 2028 realisiert.

In Vevey etwa entsteht das Quartier «Jardins en Ville» mit 182 Eigentumswohnungen, Gewerbe, Parkgarage und Grünanlagen in zertifizierter Holzkonstruktion. In Payerne realisiert Implenia acht Minergie-zertifizierte Mehrfamilienhäuser mit 107 Wohnungen.

Im deutschen Mannheim entstehen 225 Wohneinheiten im Spinelli-Quartier, das nach den Regeln der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltige Bauen zertifiziert ist. Dafür wird neben Beton auch Holz für tragende Elemente verwendet. Frankfurt erhält rund 160 Passivhaus-Einheiten, die keine klassische Heizung benötigen, München ein Mehrfamilienhaus mit 186 Wohnungen, Nürnberg drei Gebäude mit 76 Mietwohnungen, Jena ein weiteres Holzbau-Wohnquartier.

Ausserdem baut Implenia auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt ­Siegburg in der Nähe von Bonn neue Betriebs- und Produktionsstätten einschliesslich Sicherheitskonzept. Weitere Aufträge betreffen Bildung (Hochschule Flensburg), Forschung sowie die Pharmaindustrie in der Deutschschweiz.

Implenia beschäftigt über 8000 Mitarbeitende europaweit und erzielte 2025 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Franken. Am Hauptsitz an der Thurgauerstrasse beim Glattpark sind es rund 1000.  (red.)