Opfikon in Kürze
Baustelle Neue Toilette am Bahnhof
Derzeit geht am Bahnhof Glattbrugg ein kleiner Bagger zu Werke – nicht für einen weiteren elektronischen Fahrplan, sondern für eine öffentliche Toilette. Neben den täglich Tausenden von Pendlerinnen und Pendlern dürften auch die Kunden der Läden, die sich um den Bahnhofplatz angesammelt haben, dankbar sein. (rs.) Bild Roger Suter
Feuerwehr Opfikon: Nachlöschen in den Schrebergärten
Vergangene Woche ist die Stützpunktfeuerwehr Opfikon viermal wegen vermeintlicher Feuer ausgerückt, die keine waren: Am Freitag, 24. April, stand «Fahrzeugbrand» auf dem Aufgebot. Es stellte sich heraus, dass das Auto auf der A1 Richtung St. Gallen lediglich eine Panne hatte: Durch Öl, das durch ein Leck nach aussen drang und verbrannte, entstand aber genug Rauch, dass die Feuerwehr alarmiert wurde.
Am Dienstag, 21. April, rückten die Feuerwehrleute an die Industriestrasse aus, wo ein Feuer in einer Tiefgarage gemeldet worden war. Es handelte sich aber um Gartenarbeiten, bei denen auch Unkraut verbrannt worden war.
Am 23. und am 26. April waren es Brandmeldeanlagen, die irrtümlich Alarm schlugen. Allerdings mit Konsequenzen: Im Fall der Europastrasse bedeutet der Alarm jeweils, dass automatisch durch die Brandmeldeanlage die Zufahrt zur Tiefgarage der UBS geschlossen wird – was in der morgendlichen Rushhour für ein kleines Verkehrschaos an der Europa- und der Cherstrasse sorgte, welches die Feuerwehr ebenfalls regeln musste.
Am 14. April entpuppte sich ein Feuer an der Earhardt-Strasse im Glattpark als angebranntes Kochgut. Es entwickelte aber so viel Rauch, dass die Person in der Wohnung von der Feuerwehr gerettet und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital musste.
Am 12. April rückten wegen eines Feuers am Opfikonweg gleich zweimal Feuerwehren aus: Gelöscht hat das Häuschen in den Schrebergärten an der Stadtgrenze die Berufsfeuerwehr der Stadt Zürich. Opfikon kam zum Zug, weil es weiterhin Glutnester und Rauch gab und sich inzwischen herausgestellt hatte, dass das Häuschen doch auf Opfiker Boden stand.
Definitiv gebraucht wurde die Stützpunktfeuerwehr zudem beim Brand einer Lagerhalle in Regensdorf: Dort kam der hier stationierte Grosslüfter zum Einsatz. (rs.)