Modernisiertes Logo: Opfikon erhält einen neuen «Look»

Roger Suter

Der Stadtrat hat das überarbeitete Erscheinungsbild seiner Verwaltung am 16. Juni 2026 verabschiedet. Es orientiert sich am Bewähren, berücksichtigt aber die neuen Kommunikationsformen – und steht deshalb nicht mehr hochkant.

Opfikon wurde vor 868 Jahren erstmals urkundlich erwähnt, das heutige Erscheinungsbild benutzt die Stadt immerhin schon 35 Jahre. «Es ist gut, es passt, deshalb haben wir es behutsam weiterentwickelt», stimmte Roman Schmid das Parlament am Montagabend auf den neuen visuellen Auftritt der Stadt ein. 

«Die Wurzeln bleiben, es wird aber moderner, klarer, präziser und einfacher in der Anwendung», versprach Schmid. Dies vor allem deshalb, weil der von unten nach oben zu lesende (für Grafiker: «gestürzte») Schriftzug «Stadt Opfikon» nun oben und waagrecht auf den städtischen Dokumenten thront – zusammen mit dem etwas stärker stilisierten Wappen. «Diese Umstellung geschieht nicht von heute auf morgen», versprach der Stadtpräsident weiter. Das neue Design werde schrittweise und pragmatisch eingeführt. «Wir werden also das bedruckte alte Papier noch aufbrauchen.» Auch Beschriftungen und Beschilderungen würden im Rahmen von üblichen Erneuerungs- und Beschaffungszyklen angepasst.

Das bisherige Corporate Design besitze einen hohen Wiedererkennungswert, so die Stadt in einer Mitteilung, sei aber in einer Zeit entwickelt worden, in der digitale Kanäle und mobile Anwendungen kaum eine Rolle spielten.

Seither hätten sich die Anforderungen an eine professionelle Kommunikation und eine einheitliche Wahrnehmung ­einer Stadtverwaltung stark verändert. Deshalb habe man Typografie, Farben und Layoutprinzipien für die vielfältigen städtischen Kommunikationsmittel – auch Smartphone-Bildschirme – optimiert, sodass diese zeitgemäss und einheitlicher daherkommen.