Mann im Streit verletzt, mutmassliche Täter in Glattbrugg gefasst

Die Kantonspolizei hat am Sonntag, 24. Mai in Glattbrugg drei Männer verhaftet, die am frühen Sonntagmorgen in Zürich einen Mann angegriffen und verletzt haben.

Am frühen Sonntagmorgen, 24. Mai, war es im Zürcher Stadtkreis 1 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Dabei war einer der Beteiligten mit einem Gegenstand am Kopf verletzt worden.

Die Kantonspolizei habe zusammen mit der Staatsanwaltschaft I am Sonntagmorgen die weiteren Ermittlungen zum Gewaltdelikt übernommen, wie die Kantonspolizei mitteilt. Die Vorarbeit der Stadtpolizei Zürich sowie der weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I, führten noch am Sonntagmittag, respektive Sonntagabend in Glattbrugg zur Verhaftung der drei Tatverdächtigen. Ein 20-jähriger sowie zwei 21-jährige Schweizer werden dringend verdächtigt, in der Nacht zuvor in Zürich, an der Schipfe im Kreis 1, nach einer Auseinandersetzung einen 21-jährigen Afghanen angegriffen und ihm schwere Kopfverletzungen zugefügt zu haben. Der genaue Tathergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Festgenommenen wurden der Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität zugeführt.

Die Tat war kurz vor 3 Uhr von Schutz & Rettung Zürich der Stadtpolizei Zürich gemeldet worden. Diese traf vor Ort auf den Verletzten, der von seinem Begleiter betreut wurde. Der 21-jährige Afghane musste nach der medizinischen Erstversorgung seiner Kopfverletzungen durch die Sanität in ein Spital gebracht werden.

Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann zuvor in einer Gruppe unterwegs gewesen. Er und seine Begleiter gerieten mit einer anderen Gruppe zunächst in einen verbalen Disput, der schliesslich in einer Auseinandersetzung endete. Dabei wurde der Mann mit einem Gegenstand am Kopf verletzt.

Der Tathergang und die Hintergründe sind zurzeit noch unklar. (red.)