Gekippter LKW verursacht Verkehrschaos

Roger Suter

Am Montagnachmittag ist auf der A51 ein Muldenkipper gekippt. Der Chauffeur wurde verletzt. Bis die ausgeleerte Erde weggeräumt war, dauerte es mehrere Stunden.

Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag, 16. März: Ein 58-jähriger Chauffeur war kurz vor 14 Uhr mit einem Muldenkipper auf der A51 Richtung Bülach unterwegs. Rund 100 Meter nach der Ausfahrt Flughafen geriet der Lastwagen aus bislang unbekannten Gründen auf das linksseitige Wiesenbord. Das mit über 20 Tonnen Erde beladene Fahrzeug kippte anschliessend um und rutschte auf die Fahrbahn zurück, wobei sich das Ladegut dort verteilte.

Der Chauffeur zog sich beim mittelschwere Verletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung durch einen Notfallarzt in ein Spital gefahren.

Nachdem die Kantonspolizei die Unfallstelle dokumentiert hatte, entfernten Bau- und Reinigungsfahrzeuge die Erde von der Autobahn. Eine private Abschleppfirma barg den Lastwagen und transportierte diesen ab.

Wegen der umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb die A51 in Richtung Bülach bis etwa 17.30 Uhr vollständig gesperrt. Die Feuerwehr richtete eine grossräumige Umleitung ein.

Opfiker bargen Chauffeur

Zusammen mit der Kantonspolizei standen eine Patrouille der Stadtpolizei Wallisellen, der Unterhaltsdienst des kantonalen Tiefbauamts, die Feuerwehr Opfikon, ein Notfallarzt und ein Rettungswagen des Spitals Bülach sowie ein privates Abschleppunternehmen im Einsatz.

Die 21 ausgerückten Opfiker Feuerwehrleute waren in erster Linie mit der Bergung des Chauffeurs beschäftigt. Weil der Verdacht auf Verletzungen der Wirbelsäule bestand, schnitten die Retter die Frontscheibe des Lastwagens auf, um den Verletzten zu bergen.  Zugleich signalisierte die Feuerwehr eine grossräumige Umleitung. Der Verkehr staute sich dennoch zurück bis weit auf den Nordring und verursachte auch in Wallisellen Probleme im Feierabendverkehr. Auch in der anderen Richtung war die Ausfahrt Seebach wegen der umgeleiteten Autos überlastet.