Mehr Passagiere, mehr Flieger, weniger Fracht
Im März sind knapp 2,5 Millionen Passagiere über den Flughafen Kloten geflogen. Das entspricht einem Plus von knapp 5 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Damit setzt sich der Wachstumstrend in Kloten fort. Die Anzahl Lokalpassagiere lag in der selben Periode bei 1, 6 Millionen. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug knapp 34 Prozent, oder rund 83 000 Passagiere.
Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent auf 21 492 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 130 2,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozentpunkte auf etwas mehr als 77 Prozent gestiegen.
Das Einzige, was im März zurückging, war das Frachtaufkommen: knapp 40 000 Tonnen waren es insgesamt. Das entspricht einem Minus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. (pd.)
Keine Flüge nach Dubai
Wegen der weiterhin unsicheren Situation im Nahen Osten setzt Swiss ihre Flüge von und nach Dubai bis einschliesslich 11. Juli – vielerorts der Beginn der Sommerferien – aus. Bisher waren die Verbindungen bis zum 31. Mai ausgesetzt.
Swiss plant doppelt so viele Flüge nach Delhi
Die Swiss erhöht ihr Angebot an Flügen zwischen der Schweiz und Indien. Bis 31. Mai bietet die Lufthansa-Tochter nebst ihrem regulären Flug von Zürich nach Delhi eine zweite tägliche Verbindung mit einem Airbus A330 mit 236 Sitzplätzen an.
Weil zahlreiche Passagiere von anderen Fluggesellschaften ihre ursprünglich über die Golfregion gebuchten Flüge derzeit nicht antreten können, wichen viele auf Direktflüge von und nach Asien aus. Swiss verzeichne entsprechend eine deutlich erhöhte Nachfrage nach solchen direkten Verbindungen. Wir freuen uns, unseren Fluggästen in den kommenden zwei Monaten diesen zusätzlichen Flug nach Delhi anbieten zu können. Die Flüge sind ab sofort buchbar.
Abhängig von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten prüft Swiss laufend, wie frei werdende Flugzeuge und Kapazitäten gezielt dort eingesetzt werden können, wo die Nachfrage besonders hoch ist. Entscheidend dafür sind neben der Nachfrage auch operative Rahmenbedingungen wie verfügbare Slots an den Flughäfen, Verkehrsrechte sowie die Einsatzmöglichkeiten unserer Flotte. (pd.)
Edelweiss: Kerosinpreise fordern erste «Opfer»
Die Fluggesellschaft Edelweiss reduziert im Sommerflugplan ihr Netz – wegen rückläufiger Nachfrage, des Kriegs im Iran sowie des Treibstoffpreises, wie die Lufthansa-Tochter mitteilt.
So werden Denver und Seattle in den USA ab sofort nicht mehr angeflogen und Frequenzen nach Las Vegas werden im Frühsommer und Herbst reduziert. Offenbar rechnet man auch nicht mit einer baldigen Entspannung der Situation: Im Winterflugplan 2026/27 werden die Flüge nach Maskat und Salalah im Oman nicht durchgeführt.
Betroffene Gäste würden von Edelweiss oder ihrer Buchungsstelle kontaktiert und auf alternative Verbindungen, primär über andere Lufthansa-Standorte, umgebucht. Alternativ wird auch der vollständige Ticketpreis erstattet. (pd.)