EHC Kloten in Kürze: Dritte Verletzungspause für Brandon Gignac
Brandon Gignac fiel zum dritten Mal in der laufenden Saison verletzungsbedingt aus und verpasste die beiden letzten Spiele vor der Olympia-Pause. Der kanadische Center laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird frühestens nach der Olympia-Pause in den letzten sechs Qualifikationsspielen wieder zur Verfügung stehen.
Anstelle von Gignac wurde zum dritten Mal in dieser Saison Victor Backman vom Swiss-League-Partnerteam Thurgau heraufgeholt, um sechs Imports auf dem Matchblatt zu haben. Neben Gignac befand sich zuletzt neu auch Nolan Diem auf der Verletztenliste.
Comebacker Simon Meier vor Pflichtspiel-Debüt für Kloten
Dafür etwas enorm Erfreuliches, was der «Klotener Anzeiger» (aus dem gleichen Verlag wie der «Stadt-Anzeiger») exklusiv in Erfahrung brachte: Stürmer Simon Meier, der Zwillingsbruder von Rafael Meier (21), könnte in dieser Saison doch noch zum Einsatz kommen und damit seinen Pflichtspiel-Einstand im Fanionteam des EHC Kloten geben. Simon Meier hatte sich in einem Saisonvorbereitungsspiel verletzt. Nach zwei Schulteroperationen und einer ausführlichen Reha wird er laut eigener Einschätzung während der Olympia-Pause so weit sein, wieder ins Teamtraining einzusteigen. Sportchef Ricardo Schödler erachtet Einsätze sowohl bei Thurgau als auch bei Kloten als realistische Zielsetzung für den weiteren Saisonverlauf. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass ein Comeback von Simon Meier in dieser Saison nicht mehr zustande kommt.
Steve Kellenbergers Zukunft geklärt
Die Zukunft von Klotens Captain und Rekordspieler Steve Kellenberger (38) ist laut Sportchef Ricardo Schödler geklärt. Der Entscheid, ob Kellenberger noch eine weitere Saison im Fanionteam anhängt oder seine Karriere als Spieler beendet, wird in diesen Tagen bekannt gegeben. Kellenberger ist seit dieser Saison innerhalb der Organisation bereits als Nachwuchstrainer tätig (Assistenzcoach bei der U16-Elit).
Nur Visp und La Chaux-de-Fonds mit Aufstiegsbewilligung
Nur Visp und der frischgebackene National-Cupsieger La Chaux-de-Fonds verfügen aus der Swiss League über eine Aufstiegsberechtigung in die National League für die kommende Saison. Erreicht keines dieser beiden Teams den Playoff-Final der zweithöchsten Spielklasse, würde in der National League das Playout (best of 7) zwischen dem Vorletzten und dem Letzten der Qualifikation entfallen. Dies war bereits vor zwei Jahren der Fall gewesen, als es beinahe zu einem Duell zwischen dem damaligen Vorletzten Kloten und dem damaligen wie auch aktuellen Schlusslicht Ajoie gekommen wäre.
Aktuell ein Fernduell mit Ambri-Piotta um Rang 12
Der 5:2-Sieg bei Ambri-Piotta im letzten Saisonduell mit den Leventinern könnte retrospektiv im Kampf um den möglichen 12. Rang und den direkten Klassenerhalt entscheidend gewesen sein. Kloten glich in den Direktbegegnungen auf 6:6 Punkte aus. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis aus allen Qualifikationsspielen – und da ist Kloten für Ambri kaum mehr einholbar (–23 gegenüber –44).
In Freiburg noch in der Overtime unterlegen
Ende Januar zog Kloten in Freiburg wie gegen Biel in der Overtime mit 2:3 den Kürzeren. Bei Gottéron stand dabei nicht der künftige Kloten-Keeper und Schweizer Olympia-Fahrer Reto Berra (39) im Tor, sondern National-League-Debütant Elijah Neuenschwander (19). Bei Kloten war derweil der künftige Gottéron-Goalie und Heimweh-Freiburger Ludovic Waeber Schlussmann. Kloten glich in Freiburg zweimal aus – durch Keijo Weibel und den Greyerzer Axel Simic, der nach zwölf Spielen erstmals wieder einen Treffer erzielte. Gottéron sicherte sich mit dem Zweipunkte-Sieg als zweites Team nach Davos das fixe Playoff-Ticket.
Das Restprogramm des EHC Kloten nach der Olympia-Pause
In den verbleibenden sechs Spielen der Qualifikation tritt Kloten nur noch zweimal vor eigenem Publikum an. Das Restprogramm: Bern (24. 2./auswärts), SCL Tigers (27. 2./heim), Davos (28. 2./auswärts), Rapperswil-Jona Lakers (5. 3./auswärts), Lugano (7. 3./heim) und Genève-Servette (9. 3./auswärts).