Die EU versinkt in Schuldzinsen
Leserbrief zur Abstimmung über die Bilateralen III», Abstimmungstermin noch nicht bekannt
Abstimmung über die Bilateralen III», Abstimmungstermin noch nicht bekannt
Die Neuverschuldung in Deutschland hat sich seit 2023 verdreifacht. Allein die Zinslast beträgt mittlerweile mehr als 50 Milliarden pro Jahr. Fast ein Viertel der Nettokreditaufnahme von Deutschland wird für den Schuldendienst aufgewendet. Trotz Rekordsteuereinnahmen von erstmals über einer Billion Euro nimmt die Verschuldung in Deutschland kein Ende. Wer Rekordeinnahmen vorweisen kann und gleichzeitig Rekordschulden macht, hat den finanzpolitischen Kompass vollends verloren. Unsere Nachbarn haben sich etwas Perfides einfallen lassen. Sie nennen die neuen Schulden frech Sondervermögen. Frankreich zahlt momentan 60 Milliarden Schuldzinsen pro Jahr. Die Schulzinsbelastung innerhalb der EU dürfte weit über 100 Milliarden liegen. Die Schuldenquote wächst in der EU schneller als die Wirtschaft. Und einem solch maroden Konglomerat von Schulden-Akrobaten will ein Teil der Schweiz beitreten. Dämmert’s endlich? Die EU will primär an unser Geld. Ich will nicht, dass die Schweiz von grössenwahnsinnigen EU-Politikern gnadenlos abgezockt wird. Weiter will ich nicht, dass unsere einzigartige Demokratie und unsere Volksrechte den Bach runter- gehen. Das letzte Entscheidungsrecht muss beim Souverän bleiben. In der Schweiz geniesst das Volk sehr viel mehr Macht als in allen EU-Staaten. Das Volk schreibt die Verfassung und konkretisiert sie mit dem Parlament und nicht ein Richtergremium. Und noch etwas: Seit 2007 hat der Euro gegenüber dem Schweizer Franken 45% verloren. Nein zu den EU-Verträgen!
Beatrix Jud, Glattbrugg
Leserbriefe und Beiträge vor den Wahlen
Am Sonntag, 29. November, ist Wahl- und Abstimmungstag. In der Printausgabe vom 12. November veröffentlicht der «Stadt-Anzeiger» die letzten Einsendungen zu den Vorlagen oder Kandidierenden. Diese müssen bis spätestens Montag, 9. November, um 13.30 Uhr auf der Redaktion eintreffen, um noch berücksichtigt zu werden. Um die Chancengleichheit zu wahren, erscheinen am 26. November nur noch Repliken auf bereits erschienene Texte.
Online sind Beiträge bis am 24. November möglich.
Leserbriefe und Einsendungen bitte an folgende Adresse: redaktion(at)stadt-anzeiger.ch oder via Online-Formular «Mein Beitrag».
Redaktion und Verlag