Armbrustschützenverein Opfikon: Die Tellmeister-Finalisten stehen fest
An der Qualifikation für den Tellmeister 2026 ging es um Millimeter. Vor allem drei Damen haben die Quali «gerockt».
Bereits zum achten Mal lud der ASV Opfikon zur Qualifikation um dem Tellmeister von Opfikon ein. Ein Anlass, der bereits ein wenig Kultstatus in Opfikon erreicht hat und bei vielen einen fixen Platz in ihrem Kalender hat. Nicht nur das: Einige kamen sogar am nächsten Tag nochmals, weil sie zuvor aus der Quali gefallen waren, und andere kehrten sogar zu Hause um, damit sie den Anlass nicht verpassen.
Daher verwundert es nicht, dass der Armbrustschützenverein Opfikon ASVO dieses Jahr bereits einen neuen Besucherrekord verbuchen konnte. Der neu eingeführte zusätzliche Freitagabend lockte schon einige Besucher in den Stand Rohr und es wurde wieder um jeden Punkt gekämpft. Was dazu führte, dass es wieder eine knappe Kiste wurde. So knapp, dass es sich bei der Entscheidung nur um 2 Millimeter drehte, und das nach 5 Schuss über 30 Meter.
Die Erste setzte die Latte hoch
Beginnen wir von vorne. Als Erste stieg Melania Del Nero in den Ring und zimmerte mit 241 Punkten eine erste Messlatte auf den Bildschirm, der die Treffer anzeigt. Dieser Wert sollte lange bis in den späten Samstagnachmittag Bestand haben. Viele neue Besucher versuchten sich ein erstes Mal an einer Armbrust und mussten sich mit den Tücken eines solchen Sportgerätes auseinandersetzen. Nicht wenige Male ertönte ein Jubelschrei durch den Stand und das Handy wurde gezückt, um den Moment des Mouchen-Treffers (51 Punkte) zu verewigen. In der Zwischenzeit rückte der amtierende 7. Opfiker Tellmeister Markus Hufenus und sein Vize-Tellmeister Erwin Wyss mit ebenfalls 241 Punkten Melania auf die Pelle. Doch mit dem Eintreffen der Familie Senn wurde die Rangliste durchgeschüttelt. Vater Jürg Senn setzte sich dann mit 242 Punkten an die Spitze und Sohn Reto gesellte sich mit 221 Punkten zu Nora Vesztergom und damit zur direkten Qualifikation der Top 12. Bruder Severin lag mit nur 1 Pünktchen dahinter und die drei Mitstreiter Lena und Laurin Escher sowie Fritz Leimbacher landeten mit 220 Punkten auf dem 13. Zwischenrang.
Zusammenfassend kann man sagen, dass drei junge Damen die Quali gerockt haben: Abgerechnet wird am Schluss, sagten sich die zwei Schwestern Sophie und Megan Herzog aus Rümlang. Sophie, mit etwas mehr Erfahrung (Siegerin 2021) und Dauergast im Tellmeister-Finale, musste der kleinen Schwester Megan und Qualifikationssiegerin 2026 mit 1 Punkt den Vortritt lassen.
Schwestern an der Spitze
In der Qualifikation belegt nun also Rang 1 mit 243 Punkten Megan Herzog, Rang 2 Sophie Herzog und Jürg Senn mit 242 Punkten. Auf Rang 4 sind Melania Del Nero, Markus Hufenus und Erwin Wyss. Rang 7 Josef Simeon 232 Punkte, Rang 8 und 231 Punkte Sylvia Baumgartner, Chantal Späni und Claudio Ulrich. Im 11. Rang steht Henrik Herbst mit 230 Punkten, im Rang 12 Nora Vesztergom gemeinsam mit Reto Senn (221 Punkte) und im Rang 14 haben sich Lena und Laurin Escher, Fritz Leimbacher und Severin Senn klassiert.
Das Finale am 30. Mai verspricht sicher sehr viel Spannung und es wird nicht nur ein gutes Auge vonnöten sein, um sich zum 8. Opfiker Tellmeister zu krönen.
Informationen: www.asvopfikon.ch