Abstimmungen: Neutralitäts-Inititiative schnitt hier besser ab
Die Opfikerinnen und Opfiker haben am Sonntag die eidgenössische Neutralitätsinitiative etwas weniger deutlich abgelehnt als der Rest der Schweiz. Sie erhielt fast 34 Prozent Ja, im Gegensatz zum Kanton Zürich (25,5 Prozent) und zur gesamten Schweiz (29,8 Prozent).
Die Ernährungsinitiative hingegen kam auf 24,9 Prozent Ja, das ist weniger als der Kanton Zürich (29,3) und die Schweiz als Ganzes (27,5).
Das kantonale Lehrpersonalgesetz hiessen hier knapp 39,1 Prozent gut, im Bezirk waren es lediglich 34,7, im ganzen Kanton aber 40,8 Prozent.
Das Patientengesetz hingegen wurde auch hier angenommen, und zwar mit 64,7 Prozent (Bezirk: 65,0, Kanton 68,1 Prozent).
Die Kirchenordnung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons hingegen wurde in Opfikon relativ knapp angenommen: Für die 51,8 Prozent Ja (Kanton: 52,5) gaben lediglich 20 Stimmen den Ausschlag.
Die Stimmbeteiligung lag diesmal in Opfikon bei gut 31,4 Prozent. Im Kanton lag sie bei über 48, gesamtschweizerisch bei gut 47 Prozent.
Eidgenössische Vorlagen
| Neutralitätsinitiative | % Ja |
| Schweiz | 29,8 |
| Kanton Zürich | 25,5 |
| Opfikon | 33,8 |
| Ernährungsinitiative | |
| Schweiz | 27,5 |
| Kanton Zürich | 29,3 |
| Opfikon | 24,9 |
Kantonale Vorlagen
| Lehrpersonalgesetz | |
| Kanton Zürich | 40,8 |
| Bezirk Bülach | 34,7 |
| Opfikon | 39,1 |
| Patientengesetz | |
| Kanton Zürich | 68,1 |
| Bezirk Bülach | 65,0 |
| Opfikon | 64,7 |
Kirchliche Vorlage
| Kirchenordnung | 51,8 |
Stimmbeteiligung in Opfikon: 31,4%